Psychomotoriktherapie

Fachlehrpersonen

Ruth Fuchs
Telefon
071 411 07 59
rfuchs@schuleamriswil.ch

Magdalena Reiser
Telefon
071 411 07 59
mreiser@schuleamriswil.ch

Die Psychomotorische Therapie umfasst

  • Abklärung
  • Gespräch
  • Therapie


Psychomotoriktherapie ist ein pädagogisch- therapeutisches Förderangebot, welches sich vorwiegend an Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten richtet. Dies zeigt sich in einer Einschränkung des indiviuellen Bewegungsausdrucks, der Handlungskompetenz und in der Gestaltung von Beziehungen.

Beobachtet werden können:

  • Auffälligkeiten im Gleichgewicht, der Bewegungskoordination und Bewegunskontrolle
  • erschwerte Bewegungs- und Handlungsplanung
  • Schwierigkeiten beim Basteln, Zeichnen, Schreiben
  • kurze Aufmerksamkeit- und Konzentrationsdauer
  • Schwierigkeiten in der Orientierung am eigenen Körper und im Raum
  • geringes Selbstvertrauen, ängstliches, gehemmtes oder kleinkindliches Verhalten
  • niedere Frustrationstoleranz
  • wenig Kontakte zu anderen Kindern
  • Unruhe, Stören, Mühe mit Einhalten von Regeln
  • Mühe, sich auf neue Situationen einzulassen

Erfassung und Diagnostik

Die Eltern oder die Lehrperson melden das Kind zur Abklärung. Die Lehrkraft der Psychomotorik stellt bei der Behörde Antrag.
In der Diagnostik soll das Kind möglichst ganzheitlich erfasst werden. Sie beinhaltet Beobachtungen des Kindes in freien und strukturierten Spiel- und Bewegungssituationen sowie Gespräche mit dem Kind, den Eltern und weiteren Personen seines Umfeldes.

Arbeitsweisen

Die Arbeit der Psychomotoriktherapeutin orientiert sich:

  • an den persönlichen Entwicklungsthemen des Kindes
  • am individuellen Spiel- und Bewegungsverhalten
  • an seinen Stärken und Ressourcen
  • an der Erlebniswelt des Kindes

Die Psychomotoriktherapeutin arbeitet mit den Elementen Bewegung, Spiel, Musik und weiteren gestalterischen Ausdrucksmitteln.
Das Kind kann im geschützten Rahmen seine Fähigkeiten und Grenzen kennen lernen. Es baut seine Fertigkeiten aus und lernt mit seinen Schwierigkeiten unzugehen. Es hat die Möglichkeit über Beweguns- und Symbolspiele Erlebnisse, Gefühle und Konflikte auszudrücken und zu verarbeiten.

Ziele

Ziel der Psychomotoriktherapie im weitesten Sinn ist die Förderung im Bewegungs- und Wahrnehmungsbereich sowie die Unterstützung des Sozialverhaltens, damit das Kind im Lebensalltag zurechtkommt und ein entstandener Leidensdruck vermindert werden kann.
Diese Zielsetzung führt zu einer Unterstützung des Kindes:

  • in der Selbstständigkeit, in der Stärkung des Selbstvertrauens und in der Wahrnehmung des Selbstwertes
  • im Wahrnehmen und Weiterentwickeln der persönlichen Ressourcen und Fähigkeiten
  • im Erweitern der Bewegungskompetenzen im grob-, fein- und graphomotorischen Bereich
  • in der Differenzierung der Wahrnehmungsfähigkeiten und des Körpergefühls
  • im Entwicklen im Umgang mit Problemen, Handlungen und Material
  • im Erweitern der Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit

Anmeldung

Die Eltern oder die Lehrperson melden das Kind zur Abklärung. Die Lehrperson der Psychomotorik stellt bei der Behörde Antrag.