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Gemeinsam aufmerksam für Kinder
Verkehr: Warum sind Kinder besonders gefährdet?
Kinder sind besonders gefährdete Verkehrsteilnehmende: So gibt es jedes Jahr in der Schweiz durchschnittlich 1500 Unfälle, bei denen Kinder betroffen sind. Fast die Hälfte der schwer oder tödlich verletzten Kinder befindet sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Schulweg.
Jeder hat die Möglichkeit, dazu beizutragen, diese Situation zu verbessern und dafür zu sorgen, dass sich Kinder auf dem Weg zur Schule sicherer fühlen und tatsächlich sicherer sind.
Zumal dieser Weg, den das Kind täglich zurücklegt, ein grossartiger Ort der Erfahrung und des Lernens für das Kind ist: Er ist der Weg, um sich mit Mobilität vertraut zu machen, und ein Moment der Sozialisierung und Autonomie. Als Verkehrsteilnehmende haben Sie die Möglichkeit dazu beizutragen, einen sichereren Raum für Kinder zu schaffen, einen Nährboden für das Erlernen von Selbstständigkeit und Mobilität.
Kinder sind nicht nur die Verkehrsteilnehmergruppe mit der höchsten Letalitätsrate, sondern auch mit den schwersten Unfallfolgen. Einer der ersten Gründe dafür ist die Einschränkung ihrer kognitiven Fähigkeiten. Denn während sich das Gehör früh entwickelt, werden die Wahrnehmung und das Verständnis komplexer Geräusche mit 9 oder 10 Jahren erworben, ebenso wie die Fähigkeit, ein Geräusch in einer Aussenumgebung richtig zu lokalisieren. Vor dem Alter von 10-11 Jahren ist das periphere Sehen des Kindes noch nicht ausgereift, und erst in diesem Alter gelingt es ihm, die Annäherungsgeschwindigkeit eines Fahrzeugs richtig einzuschätzen.
Eine weitere offensichtliche Ursache ist natürlich, dass der Körper weniger robust ist als der eines Erwachsenen. Das spontanere Verhalten des Kindes kann es ebenfalls in Gefahr bringen.
Schliesslich gibt es Fälle, in denen die Infrastruktur selbst nicht ausreicht, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.
Die gute Nachricht ist, dass jeder etwas tun und dazu beitragen kann, diese Situation zu verbessern!
Quelle Text: www.tcs.ch
